Gute Arbeit für Thüringen

Wirtschaft

Der Freistaat hat in den letzten Jahren unter der der Billiglohnstrategie der vorigen Landesregierung gelitten. Wie eine Studie des DGB nun erhoben hat, erhalten 300.000 Thüringerinnen und Thüringer Armutslöhne. Zudem blockieren viele Arbeitgeber die Tarifverträge und setzen auf Minijobs und Zeitarbeit.

Die gemeinsame Forderung von SPD und Gewerkschaften nach einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro ist somit aktueller denn je. Zum Anlass passend unterstützt das Thüringer Wirtschaftsministerium die IG METALL-Initiative „Gleiche Arbeit – gleiches Geld“.

Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Staschewski unterzeichnete die Unterstützerliste und bekräftigte: „Mit Niedriglöhnen hat der Wirtschaftsstandort Thüringen keine Zukunft, das Image des Billiglohnlandes hat enorm zu Abwanderung und Fachkräftemangel beigetragen.“

Die Bundesregierung bleibt aufgefordert sowohl bei der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, als auch bei der Verbesserung der Bedingungen für die Leiharbeit endlich tätig zu werden. Die SPD hatte in der Thüringer Landesregierung bereits in den letzten Monaten einen Paradigmenwechsel für „Gute Arbeit“ eingeleitet, sich für eine faire Entlohnung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingesetzt und unter anderem die „Konzertierte Aktion“ von Arbeitgebern und Gewerkschaften initiiert.

 

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