
Dass der Kampf gegen den Rechtsextremismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die alle Demokraten gemeinsam betreiben sollten, wurde uns in dieser Woche wieder vor Augen geführt.
Sicherheit & Inneres

Dass der Kampf gegen den Rechtsextremismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die alle Demokraten gemeinsam betreiben sollten, wurde uns in dieser Woche wieder vor Augen geführt.
Nachdem Anfang der Woche bekannt wurde, dass das Bundesinnenministerium in diesem Jahr Millionen für die Extremismusbekämpfung im Osten ungenutzt lässt, erklärte der Thüringer Bundestagsabgeordnete und MOBIT-Vorsitzende Steffen Lemme:
„Diese Entwicklung trägt dem Rechnung, was sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag auf die Fahnen geschrieben hat, nämlich Rechts- und Linksextremismus sowie Islamismus gleichzusetzen. Dies geht gerade in den neuen Bundesländern an der Realität völlig vorbei und wird nur dazu führen, dass die Mittel für Projekte gegen Rechtsextremismus zurückgefahren werden. Die Bundesregierung setzt hier falsche Akzente und das obwohl klar ist, dass die Bedeutung von Linksextremismus und erst recht von Islamismus gegenüber rechtsextremen Aktivitäten in den neuen Bundesländern verschwindend gering ist.“
Den Aussagen aus dem Bundesinnenministerium, wonach erst entsprechende Strukturen geschaffen werden müssten, hält Lemmes Bundestagskollege Carsten Scheider entgegen: „Das ist eine Ausrede, der Vorgang zeigt lediglich, dass die Bundesregierung solche Programme gar nicht will. Beim Kampf gegen den Rechtsextremismus kann auf bewähret Strukturen zurückgegriffen werden, die bereits zu Zeiten der SPD-geführten Bundesregierung etabliert wurden.“
Wie ernst die Bedrohung durch den Rechtsextremismus ist, wurde durch die Manipulation der Internet-Seiten der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora erschreckend verdeutlicht. „Hier handelt es sich um politisch motivierte Kriminalität in neuer, beängstigender Qualität“, so der Landtagsabgeordnete Peter Metz, Leiter des Arbeitskreises Rechtsextremismus der SPD Thüringen. „Dieser erschreckende Vorfall zeigt, dass den kriminellen Machenschaften rechter Fanatiker Einhalt geboten werden muss, und zwar mit allen Mitteln, die dem Rechtsstaat zur Verfügung stehen“, so Metz.
Homepage SPD Thüringen
WebsoziCMS 2,8.9 - 210376 - 2 auf Dagmar Künast - 1 auf SPD Suhl - 2 auf Matthias Hey - 1 auf Regine Kanis - 1 auf SPD und Jusos Ronneburg - 5 auf SPD Thüringen - 2 auf SPD Mühlhausen - 4 auf Christoph Matschie - 2 auf SPD-Kreisverband Nordhausen - 1 auf SPD Erfurt-Ilversgehofen - 2 auf SPD Kreisverband Gotha - 2 auf SPD Weimarer Land - 2 auf Hartmut Schubert - 2 auf SPD Stadt Nordhausen - 2 auf SPD Weimar - 1 auf ASF Eisenach-Wartburgkreis - 1 auf Dorothea Marx - 3 auf SPD Jena - 1 auf Wolfgang Lemb - 1 auf SPD Kahla - 1 auf SPD Arnstadt - 1 auf Sabine Doht - 1 auf Jusos Jena - 1 auf SPD Waltershausen - 1 auf Jusos Gera - 1 auf Greizer Jusos - 1 auf SPD Schleusingen - 1 auf Frank Weber - Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Sömmerda II - 1 auf Eleonore Mühlbauer - 1 auf SPD Bad Lobenstein - 1 auf SPD Altenburger Land - 1 auf SPD-Kreisverband Greiz - 1 auf SPD Lobeda - 1 auf SPD Saalfeld-Rudolstadt - 1 auf SPD Meiningen - 1 auf SPD Ilmkreis - 1 auf SPD Saale-Orla-Kreis -
Jetzt bei Facebook unter diesem Link.
07.09.2010, 18:00 Uhr Bürgerforum: Wege zur Thüringer Gemeinschaftsschule
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen
13.09.2010, 18:00 Uhr Elternmitbestimmung in Kitas: Instrumente, Erfahrungen, Möglichkeiten
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen
15.09.2010, 19:00 Uhr ASJ-Landeskonferenz
Themen: Thüringer Personalvertretungsgesetz und Neuwahl des Vorstandes
01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.
25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.
Ein Service von websozis.info
| Besucher: | 210377 |
| Heute: | 8 |
| Online: | 3 |