SPD Kreisverbände nominieren Direktkandidaten

Veröffentlicht am 15.04.2019 in Landtag
 

Zur Landtagswahl treten Enrico Gropp aus Andisleben und Christopher Harsch aus Vogelsberg an. 

Der SPD Kreisverband Sömmerda hat zusammen mit dem Kreisverband Gotha am vergangenen Donnerstag ihren Direktkandidaten im Wahlkreis 16 für die Landtagswahl im Oktober gewählt. Vorab war durch den Ortsverein Andisleben und den Kreisvorstand Enrico Gropp als Kandidat nominiert wurden. Zur Versammlung erklärte ein Gothaer SPD Mitglied kurzfristig seine Kandidatur. Gropp konnte sich fast einstimmig (2 Gegenstimmen) gegen den Gothaer durchsetzen.

Gropp, selbst ausgebildeter Landwirt und heute im Nebengewerbe tätig, sieht seine politischen Schwerpunkte im Bereich Landwirtschaft, Umwelt und Naturschutz. Seine Erfahrung in diesen Bereich will er nun politisch nutzen. Gropp kandidierte bereits zweimal (2004 und 2009) als Direktkandidat für den Landtag: „Man sagt alle guten Dinge sind drei!“, meint Gropp und will für die SPD dieses Mal das Direktmandat holen. Zusätzlich nominierte die Versammlung Markus Reinders als Kandidat für die Landesliste.

Einen Tag darauf fand im Volkshaus Sömmerda die Wahl des Direktkandidaten für den Wahlkreis 17 statt. Der Kreisvorstand hatte im Vorfeld den Kreisvorsitzenden Christopher Harsch als Kandidat nominiert. Nach seiner Vorstellung und einer lebendigen Debatte votierten die anwesenden Mitglieder einstimmig für ihn als Kandidaten.

Harsch benannte drei Schwerpunkte, die für ihn wichtig sind: Jugendpolitik, Bildung und die Weiterentwicklung des ländlichen Raums. Für letzteres müssten Förderpläne überarbeitet werden und zum Beispiel der Öffentliche Nahverkehr attraktiver gemacht werden. In diesem Zusammenhang sprach er von der Pfefferminzbahn, über deren Weiterführung bis Jena nachgedacht werden muss.

Am Ende der Versammlung sagte Harsch: „Ich will das Direktmandat holen!“ und versprach den Mitgliedern einen engagierten Wahlkampf. Mit den Buttstädter Jürgen May schickt der Kreisverband einen leidenschaftlichen Gewerkschafter ins Rennen um einen Listenplatz.

 

Terminübersicht

Aktuelles

Franz Müntefering wird 80. Von der Volksschule zum Vizekanzler. Ein Vollblutpolitiker aus Überzeugung. Sozialdemokrat, immer. Stets ist er dabei er selbst geblieben: nüchtern, gelassen, mutig, voller Leidenschaft, mitunter verschmitzt und nie abgehoben. Immer unverwechselbar. Dafür schätzen ihn die Menschen - über Parteigrenzen hinweg. Das Glückwunschschreiben der Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Wortlaut.

Wir wollen die preistreibende Spekulation mit Grund und Boden bekämpfen, damit Wohnungen entstehen, deren Mieten alle zahlen können.

03.01.2020 12:20
Das ändert sich 2020.
Mehr Geld für Auszubildende, Familien, Rentnerinnen und Rentner - sowie günstigere Bahnfahrten für alle: Die Bundesregierung hat für 2020 viele Änderungen auf den Weg gebracht. Was sich für die Menschen in Deutschland in diesem Jahr ändert.

Der erste Brandenburger Ministerpräsident nach der Wiedervereinigung, Manfred Stolpe, ist tot. Er starb in der Nacht zum Sonntag im Alter von 83 Jahren. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, Stolpes Tod mache ihn "sehr traurig". "Mit ihm verlieren Deutschland, Brandenburg und die Sozialdemokratie eine prägende Persönlichkeit."

Der SPD-Vorsitzende Norbert Walter-Borjans hat die Verbesserungen des Klimapakets im Vermittlungsausschuss als "ersten guten Schritt" begrüßt. Gemeinsam mit Saskia Esken kündigte er zügige Gespräche mit dem Koalitionspartner an, in denen es unter anderem auch um mehr Investitionen gehen soll.